Klassische Homöopathie

Der Körper reagiert auf „Störursachen“ mit körperlichen Symptomen. Das Prinzip der Homöopathie ist es mit seinen individuellen Mitteln den kranken Körper in seinem Heilungsstreben zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte anzuregen, soweit dies möglich ist...

Die Homöopathie kann bei akuten Erkrankungen genauso eingesetzt werden, wie bei chronischen Leiden.

Similia similibus curentur“ = Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden Ein Grundsatz von Samuel Hahnemann, Ur-Vater der klassischen Homöopathie.

1796 gilt als das Geburtsjahr dieser Therapiemethode. Hahnemann nannte sie "Homöopathie" (griechisch: homoion pathos = ähnliches Leiden).

Hahnemann hatte zuvor in einem Selbstversuch mit Chinarinde, einem gebräuchlichen Medikament gegen Malaria, die Erfahrung gemacht, dass das Medikament an ihm, dem Gesunden, malariaähnliche (Vergiftungs-) Symptome hervorrufen konnte.
Er überprüfte die Hypothese, ob Arzneien, die Symptome am Gesunden hervorrufen, heilen können. 1796 veröffentlichte er seine Erkenntnisse in der damaligen medizinischen Welt.

Der Durchbruch kam 1830 als sich bei einer Choleraepidemie die Behandlung mit Homöopathie den anderen Heilmethoden überlegen zeigte.

Die damaligen Arzneimittel zeigten am Patienten starke Nebenwirkungen, so dass Hahnemann in vielen Experimenten mit Verdünnung versuchte diese zu reduzieren. Dabei erfand er das Phänomen des Potenzierens:

„Wenn Arzneimittel zwischen jedem Verdünnungsschritt geschüttelt werden, geht die Wirksamkeit nicht verloren, sondern "potenziert" sich sogar, d.h. wird stärker“.

Diese Erkenntnis brachte ihm in der Öffentlichkeit viele Anfeindungen. Das Resultat, dass bis heute anhält, ist die Gleichsetzung der Homöopathie mit „Verdünnung“ anstatt mit „Potenzierung/Verstärkung“.

Der Glaube versetzt Berge“ ein Satz, der immer wieder kommt bei einer Behandlung mit Homöopathie. Interessant ist dabei, dass die Homöopathie auch bei Kindern und Tieren hilft.

Eine Behandlung mit klassischer Homöopathie bedarf viel Erfahrung des Behandlers sowie eine andere Betrachtungsweise des Patienten bei sich selbst.

Alleine die Erstanamnese dauert bis zu 2 Stunden bei der sich der Therapeut ein „ganzheitliches“ Bild von seinem Patienten macht.

Der Patient soll sich bei seinem Therapeuten wohl und aufgehoben fühlen, nur so ist eine „Ganzheitliche Therapie“ möglich.

Klassische Homöopathie
Klassische Homöopathie

Mit der klassischen Homöopathie können z. B. nach der homöopathischen Lehre folgende Erkrankungen therapiert werden:

  • Chronische Erkrankungen
  • Akute Erkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Hormonstörungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Schmerzen

Außer den klassischen Einzelhomöopathika, die ich nach sorgfältiger Repertorisierung einsetze, verordne ich bei entsprechender Indikation auch gerne zugelassene Komplexmittel. Das sind Homöopathika mit mehreren Wirkstoffen, viele davon mit konkreten Anwendungsgebieten.

Von der evidenzbasierten Medizin wird die Homöopathie kaum anerkannt. Der Gesetzgeber erkennt sie dagegen als besondere Therapierichtung an, hat die Homöopathie in das Arzneimittelgesetz aufgenommen, regelt im homöopathischen Arzneibuch die Herstellung, und monographiert die Inhaltsstoffe, regelt auch die Qualitätsparameter.

Soweit diese homöopathisch zubereiteten Produkte keine Zulassung, sondern eine Registrierung besitzen oder von der Registrierung freigestellt sind, werden für diese nach den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes auch keine Anwendungsgebiete ausgewiesen. Hier entscheiden das Wissen und die Erfahrung des Anwenders, respektive Verordners.

Kontakt

Avana Eder
Brauhausstraße 11
91522 Ansbach

Tel.: 0172-7204043
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